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Auch die Bonusregelung für Versicherte mit lückenlosem Vorsorge-Nachweis sinkt um zehn Prozentpunkte. Die Folge: höhere Eigenanteile – selbst bei medizinisch notwendiger Standardversorgung. Ein Beispiel: Für eine Metallbrücke als Regelversorgung zahlt die Krankenkasse 2026 rund 553 Euro Zuschuss. Ab 2027 sind es nur noch etwa 461 Euro. Wer sich für keramischen Zahnersatz oder ein Implantat entscheidet, trägt die Mehrkosten ohnehin schon selbst – die Finanzierungslücke wächst hier zusätzlich.
Prävention ist der beste Schutz vor steigenden Kosten
„Die Kürzung zeigt deutlich: Regelmäßige Vorsorge schützt nicht nur die Zähne, sondern auch den Geldbeutel. Prävention ist die beste Antwort auf steigende Eigenanteile“, sagt Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer und Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e. V.
Jetzt handeln: So vermeiden Betroffene die Mehrkosten
Bis zum 31. Dezember 2026 gelten noch die aktuellen, höheren Zuschüsse. proDente empfiehlt allen, bei denen absehbar Zahnersatz notwendig wird:
- Frühzeitig einen Beratungstermin beim Zahnarzt vereinbaren – Planung und Bewilligung durch die Krankenkasse brauchen Zeit.
- Eine bereits absehbare Behandlung nicht unnötig aufschieben.
- Das Bonusheft im Blick behalten: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erhöhen weiterhin den Zuschuss und senken den Eigenanteil.
Für Versicherte mit geringem Einkommen bleibt die Härtefallregelung nach aktuellem Stand unverändert bestehen – sie erhalten die Regelversorgung weiterhin vollständig erstattet.
Quelle: proDente
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