Anzeige

Rehabilitation mit Gingivaanteil auf jeweils vier Implantaten

Ober- und Unterkieferrestauration mit individuellem Stegdesign

Der Patient stellte sich mit einer Parodontitis, Periimplantitis an den Implantaten 32/42 sowie mehrerer Zähne mit einer Mobilität von Grad II und Grad III in der Praxis vor (Abb. 1). Die Situation verursachte bei ihm erhebliches Unbehagen – so stark, dass der Patient sich weder im Spiegel ansehen wollte noch normal essen konnte. Um diese schwierige Situation zu lösen, wünschte er sich eine Rehabilitation, die ein komfortables Kauen ermöglicht und zugleich ein natürlich wirkendes Lächeln erzeugt. So, als hätte er wieder echte Zähne.

Gebiss Zirkonzahn GmbH
Getting your Trinity Audio player ready...

Geplant wurde eine Versorgung, die aus zwei steggetragenen, vollanatomischen Zirkonbrücken mit Gingivaanteil, jeweils auf vier Implantaten bestand. Aufgrund der idealen Kombination aus Biegefestigkeit und Transluzenz wurde als Material Prettau® 2 Dispersive® Zirkon (Farbe A1) gewählt, um dem Wunsch nach einem jungen, hellen und gesunden Lächeln gerecht zu werden. „In unserer Praxis sind Komplettversorgungen Alltag“, berichtet Dr. Callerio. „Wir hörten dem Patienten gut zu und setzten alles daran, seine Wünsche bestmöglich umzusetzen. Das Vertrauensverhältnis im Team hat wesentlich dazu beigetragen, die Behandlung optimal durchzuführen und dem Patienten während des gesamten Prozesses ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.“

Wie bei allen komplexen Restaurationen besteht die größte Herausforderung darin, die natürliche Harmonie des Lächelns wiederherzustellen, ohne dabei grundlegende okklusale Prinzipien zu beeinträchtigen und so die perfekte Balance zwischen Funktion und Ästhetik zu finden. „Unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten war für uns nur eine einzige Behandlungsoption sinnvoll: die Herstellung zweier Zirkonbrücken. Eine Alternative wären zwei herausnehmbare Prothesen gewesen. Diese Option wurde jedoch früh verworfen, da sie nicht den ästhetischen und funktionellen Ansprüchen des Patienten und unseres Teams entsprach. Wir planten die Versorgung auf Stegen, da dieses Arbeitsprotokoll sich über die Jahre als zuverlässig, stabil und erfolgreich erwiesen hat. Voraussetzung für ein erfolgreiches Ergebnis sind geeignete Werkzeuge sowie hohe Kompetenz – sowohl klinisch als auch zahntechnisch.“

Chirurgische Phase und Prototypendesign

Die chirurgische Phase umfasste zwei verschiedene Schritte. Während des ersten Schritts wurden alle Zähne im Unterkiefer einschließlich des Implantats extrahiert und vier Implantate gesetzt. Die Oberkieferzähne und das dort sitzende Implantat wurden während des zweiten chirurgischen Schritts extrahiert und gleichzeitig ebenfalls vier Implantate gesetzt. Die neue Ausgangssituation bestand aus einem vollständig zahnlosen Mund mit vier Implantaten pro Kiefer (vier gerade und vier angulierte Zirkonzahn Multi Unit Abutments). Während der Einheilphase erhielt der Patient zwei herausnehmbare provisorische Versorgungen. In der Praxis wurde eine Abformung der Implantatsituation mithilfe von Abformpfosten genommen und an das Dentallabor gesendet, wo ZT Federico Presicci zwei Prototypen auf Grundlage der 2D-Fotos des Patienten, der Abformungen der getragenen herausnehmbaren Prothesen sowie der digitalen Meistermodelle plante.

Als erster Arbeitsschritt wurde die Passivität der Implantate intraoral mithilfe eines Stegs aus Kunststoff überprüft. Die gute passive Passung erlaubte es dem Team, mit dem Design der Prototypen fortzufahren. Die Modellscans und die Abformungen der bisher getragenen herausnehmbaren Prothesen wurden verwendet, um die Einstellungen des Artikulators anzupassen und die korrekte vertikale Dimension der neuen Versorgung zu finden (Abb. 2). Um eine schnelle und dennoch präzise Zahnaufstellung durchzuführen, wurde die Software Zirkonzahn.Modifier verwendet, die mit ihren nützlichen Automationen den Aufstellvorgang erheblich vereinfacht. Zum Beispiel bestimmt sie nach der Auswahl der geeigneten natürlichen Zahnbibliotheken automatisch die Position der Zahnhälse und wendet den Gingivaanteil entsprechend an, sodass nur geringe weitere Anpassungen erforderlich sind (Abb. 3). Die Zahnaufstellung wurde als Wax-up in Zirkonzahn.Modellier importiert, wo es mit der Anpassung der acht direkten Implantatverbindungen und der Charakterisierung von Form und Oberflächenstruktur mittels Freeform-Funktion weiterging. Die beiden Prototypen wurden dann aus dem Kunststoffblank Prime gefräst und für die ästhetische und funktionelle Anprobe an den Zahnarzt gesendet (Abb. 4 und 5).

Abb. 1: AusgangssituationZirkonzahn GmbH
Abb. 1: Ausgangssituation
Abb. 2: Der Prototyp im virtuellen Artikulator. Die Modellscans und die Abformungen der getragenen herausnehmbaren Prothesen wurden verwendet, um die Einstellungen des Artikulators anzupassen und die korrekte vertikale Dimension der neuen Versorgung zu finden.Zirkonzahn GmbH
Abb. 2: Der Prototyp im virtuellen Artikulator. Die Modellscans und die Abformungen der getragenen herausnehmbaren Prothesen wurden verwendet, um die Einstellungen des Artikulators anzupassen und die korrekte vertikale Dimension der neuen Versorgung zu finden.
Abb. 3: In der Software Zirkonzahn.Modifier wurden die Zahnformen aus den verfügbaren virtuellen Bibliotheken ausgewählt. Die Gingiva wurde automatisch angewendet, nachdem die Software die Zahnhälse identifiziert hatte, sodass nur geringe Anpassungen nötig waren.Zirkonzahn GmbH
Abb. 3: In der Software Zirkonzahn.Modifier wurden die Zahnformen aus den verfügbaren virtuellen Bibliotheken ausgewählt. Die Gingiva wurde automatisch angewendet, nachdem die Software die Zahnhälse identifiziert hatte, sodass nur geringe Anpassungen nötig waren.
Abb. 4: Nach Anpassung der Implantatverbindungen und Charakterisierung von Form und Oberflächenstruktur waren die Prototypen bereit, aus dem Kunststoff Prime für die Anprobe in der Praxis gefräst zu werden.Zirkonzahn GmbH
Abb. 4: Nach Anpassung der Implantatverbindungen und Charakterisierung von Form und Oberflächenstruktur waren die Prototypen bereit, aus dem Kunststoff Prime für die Anprobe in der Praxis gefräst zu werden.
Abb. 5: Nach Anpassung der Implantatverbindungen und Charakterisierung von Form und Oberflächenstruktur waren die Prototypen bereit, aus dem Kunststoff Prime für die Anprobe in der Praxis gefräst zu werden.Zirkonzahn GmbH
Abb. 5: Nach Anpassung der Implantatverbindungen und Charakterisierung von Form und Oberflächenstruktur waren die Prototypen bereit, aus dem Kunststoff Prime für die Anprobe in der Praxis gefräst zu werden.

Individuelles Stegdesign

Nach geringfügigen okklusalen Anpassungen erfolgte der Scan der Prototypen, der als Grundlage für das individuelle Design der beiden Stege diente. In der Software wurde ein eigener Ordner in der Archiv-Software für die Stege angelegt, die mit den erweiterten Funktionen von Zirkonzahn.Modellier gestaltet wurden (Abb. 6 bis 10).

Abb. 6: Speziell für das Design der Stege wurde ein Ordner in der Software Zirkonzahn. Archiv angelegt.Zirkonzahn GmbH
Abb. 6: Speziell für das Design der Stege wurde ein Ordner in der Software Zirkonzahn. Archiv angelegt.
Abb. 7: In den erweiterten Optionen von Zirkonzahn.Modellier werden verschiedene Punkte und Linien auf den Stegen angezeigt, die das Bewegen der Primärstruktur in verschiedene Positionen ermöglichen.Zirkonzahn GmbH
Abb. 7: In den erweiterten Optionen von Zirkonzahn.Modellier werden verschiedene Punkte und Linien auf den Stegen angezeigt, die das Bewegen der Primärstruktur in verschiedene Positionen ermöglichen.
Abb. 8: In den erweiterten Optionen von Zirkonzahn.Modellier werden verschiedene Punkte und Linien auf den Stegen angezeigt, die das Bewegen der Primärstruktur in verschiedene Positionen ermöglichen.Zirkonzahn GmbH
Abb. 8: In den erweiterten Optionen von Zirkonzahn.Modellier werden verschiedene Punkte und Linien auf den Stegen angezeigt, die das Bewegen der Primärstruktur in verschiedene Positionen ermöglichen.
Abb. 9a bis c: Die Stege werden entsprechend der Dicke der Prototypen erstellt. Die Schnittansicht der mit den Prototypen zusammengeführten Stege ermöglicht eine präzise Betrachtung des Gesamtprofils der Versorgung. Die Stege können in die Prototypen hineingeschoben werden, um die geeigneten Wandstärkenparameter für die vestibulären und palatinalen Oberflächen zu bestimmen. In diesem Fall zeigte die Software eine Protrusion des Stegs auf der palatinalen Seite: Dank der oben genannten Funktionen und Ansichten konnte diese Ungenauigkeit korrigiert werden, um eine Primärstruktur zu entwerfen, die den vom Zahnarzt freigegebenen funktionellen und ästhetischen Anforderungen entspricht.Zirkonzahn GmbH
Abb. 9a bis c: Die Stege werden entsprechend der Dicke der Prototypen erstellt. Die Schnittansicht der mit den Prototypen zusammengeführten Stege ermöglicht eine präzise Betrachtung des Gesamtprofils der Versorgung. Die Stege können in die Prototypen hineingeschoben werden, um die geeigneten Wandstärkenparameter für die vestibulären und palatinalen Oberflächen zu bestimmen. In diesem Fall zeigte die Software eine Protrusion des Stegs auf der palatinalen Seite: Dank der oben genannten Funktionen und Ansichten konnte diese Ungenauigkeit korrigiert werden, um eine Primärstruktur zu entwerfen, die den vom Zahnarzt freigegebenen funktionellen und ästhetischen Anforderungen entspricht.
Abb. 9a bis c: Die Stege werden entsprechend der Dicke der Prototypen erstellt. Die Schnittansicht der mit den Prototypen zusammengeführten Stege ermöglicht eine präzise Betrachtung des Gesamtprofils der Versorgung. Die Stege können in die Prototypen hineingeschoben werden, um die geeigneten Wandstärkenparameter für die vestibulären und palatinalen Oberflächen zu bestimmen. In diesem Fall zeigte die Software eine Protrusion des Stegs auf der palatinalen Seite: Dank der oben genannten Funktionen und Ansichten konnte diese Ungenauigkeit korrigiert werden, um eine Primärstruktur zu entwerfen, die den vom Zahnarzt freigegebenen funktionellen und ästhetischen Anforderungen entspricht.Zirkonzahn GmbH
Abb. 9a bis c: Die Stege werden entsprechend der Dicke der Prototypen erstellt. Die Schnittansicht der mit den Prototypen zusammengeführten Stege ermöglicht eine präzise Betrachtung des Gesamtprofils der Versorgung. Die Stege können in die Prototypen hineingeschoben werden, um die geeigneten Wandstärkenparameter für die vestibulären und palatinalen Oberflächen zu bestimmen. In diesem Fall zeigte die Software eine Protrusion des Stegs auf der palatinalen Seite: Dank der oben genannten Funktionen und Ansichten konnte diese Ungenauigkeit korrigiert werden, um eine Primärstruktur zu entwerfen, die den vom Zahnarzt freigegebenen funktionellen und ästhetischen Anforderungen entspricht.
Abb. 9a bis c: Die Stege werden entsprechend der Dicke der Prototypen erstellt. Die Schnittansicht der mit den Prototypen zusammengeführten Stege ermöglicht eine präzise Betrachtung des Gesamtprofils der Versorgung. Die Stege können in die Prototypen hineingeschoben werden, um die geeigneten Wandstärkenparameter für die vestibulären und palatinalen Oberflächen zu bestimmen. In diesem Fall zeigte die Software eine Protrusion des Stegs auf der palatinalen Seite: Dank der oben genannten Funktionen und Ansichten konnte diese Ungenauigkeit korrigiert werden, um eine Primärstruktur zu entwerfen, die den vom Zahnarzt freigegebenen funktionellen und ästhetischen Anforderungen entspricht.Zirkonzahn GmbH
Abb. 9a bis c: Die Stege werden entsprechend der Dicke der Prototypen erstellt. Die Schnittansicht der mit den Prototypen zusammengeführten Stege ermöglicht eine präzise Betrachtung des Gesamtprofils der Versorgung. Die Stege können in die Prototypen hineingeschoben werden, um die geeigneten Wandstärkenparameter für die vestibulären und palatinalen Oberflächen zu bestimmen. In diesem Fall zeigte die Software eine Protrusion des Stegs auf der palatinalen Seite: Dank der oben genannten Funktionen und Ansichten konnte diese Ungenauigkeit korrigiert werden, um eine Primärstruktur zu entwerfen, die den vom Zahnarzt freigegebenen funktionellen und ästhetischen Anforderungen entspricht.
Abb. 10: Der Steg kann vertikal in die Rekonstruktion eingefügt werden. Durch das Absenken der Stege ist es möglich, vollständigen Gewebekontakt zu erreichen und Hohlräume in der Versorgung zu vermeiden.Zirkonzahn GmbH
Abb. 10: Der Steg kann vertikal in die Rekonstruktion eingefügt werden. Durch das Absenken der Stege ist es möglich, vollständigen Gewebekontakt zu erreichen und Hohlräume in der Versorgung zu vermeiden.

Design der Suprastruktur

Anschließend wurden die Stege gefräst und wie Stümpfe gescannt, um die Sekundärstrukturen zu entwerfen. Für eine perfekte Passung der Sekundärstrukturen wurden in der Designsoftware einige Parameter angepasst. Zudem erfolgte im vestibulären Bereich ein digitales Cut-back der Frontzähne (Abb. 11 bis 18).

Abb. 11: Bestimmung des Gingivaverlaufs und der Einschubrichtung der VersorgungZirkonzahn GmbH
Abb. 11: Bestimmung des Gingivaverlaufs und der Einschubrichtung der Versorgung
Abb. 12: Bestimmung des Gingivaverlaufs und der Einschubrichtung der VersorgungZirkonzahn GmbH
Abb. 12: Bestimmung des Gingivaverlaufs und der Einschubrichtung der Versorgung
Abb. 13: Anpassung der Passungs- und ZementspaltparameterZirkonzahn GmbH
Abb. 13: Anpassung der Passungs- und Zementspaltparameter
Abb. 14: Anpassung der Wax-ups der Versorgung, die auf den vestibulären Oberflächen der Frontzähne leicht reduziert wurden.Zirkonzahn GmbH
Abb. 14: Anpassung der Wax-ups der Versorgung, die auf den vestibulären Oberflächen der Frontzähne leicht reduziert wurden.
Abb. 15: Digitales Cut-back der Frontzähne in nicht funktionellen Bereichen für die KeramikschichtungZirkonzahn GmbH
Abb. 15: Digitales Cut-back der Frontzähne in nicht funktionellen Bereichen für die Keramikschichtung
Abb. 16: Mit einem Softwaremodul ...Zirkonzahn GmbH
Abb. 16: Mit einem Softwaremodul …
Abb. 17: ... wurden die Sekundärstrukturen mit den notwendigen Schraubenkanälen versehen, die als Verlängerungen der Schraubenkanäle der Primärstrukturen erstellt wurden.Zirkonzahn GmbH
Abb. 17: … wurden die Sekundärstrukturen mit den notwendigen Schraubenkanälen versehen, die als Verlängerungen der Schraubenkanäle der Primärstrukturen erstellt wurden.
Abb. 18: ... wurden die Sekundärstrukturen mit den notwendigen Schraubenkanälen versehen, die als Verlängerungen der Schraubenkanäle der Primärstrukturen erstellt wurden.Zirkonzahn GmbH
Abb. 18: … wurden die Sekundärstrukturen mit den notwendigen Schraubenkanälen versehen, die als Verlängerungen der Schraubenkanäle der Primärstrukturen erstellt wurden.
Abb. 19: Erste Anwendung von ICE Ceramics für den Wash-BrandZirkonzahn GmbH
Abb. 19: Erste Anwendung von ICE Ceramics für den Wash-Brand
Abb. 20: Ergebnis nach dem Wash-Brand. Das Cut-back-Design ist an den Frontzähnen deutlich erkennbar.Zirkonzahn GmbH
Abb. 20: Ergebnis nach dem Wash-Brand. Das Cut-back-Design ist an den Frontzähnen deutlich erkennbar.
Abb. 21: Ergebnis nach dem Wash-Brand. Das Cut-back-Design ist an den Frontzähnen deutlich erkennbar.Zirkonzahn GmbH
Abb. 21: Ergebnis nach dem Wash-Brand. Das Cut-back-Design ist an den Frontzähnen deutlich erkennbar.
Abb. 22: Zweite Schicht ICE Ceramics auf den gingivalen und nicht funktionellen Bereichen zur Strukturierung der ZahnformZirkonzahn GmbH
Abb. 22: Zweite Schicht ICE Ceramics auf den gingivalen und nicht funktionellen Bereichen zur Strukturierung der Zahnform
Abb. 23: Finale RestaurationZirkonzahn GmbH
Abb. 23: Finale Restauration
Abb. 24: Finale RestaurationZirkonzahn GmbH
Abb. 24: Finale Restauration
Abb. 25: Finale RestaurationZirkonzahn GmbH
Abb. 25: Finale Restauration
Abb. 26: Finale RestaurationZirkonzahn GmbH
Abb. 26: Finale Restauration
Abb. 27: Finale RestaurationZirkonzahn GmbH
Abb. 27: Finale Restauration
Abb. 28: Vor und nach der BehandlungZirkonzahn GmbH
Abb. 28: Vor und nach der Behandlung
Abb. 29: Vor und nach der BehandlungZirkonzahn GmbH
Abb. 29: Vor und nach der Behandlung

Herstellung der finalen Versorgungen

Anzeige

Für diese Versorgung wurde das Zirkon Prettau® 2 Dispersive® (Farbe A1) ausgewählt. Es ist wie alle Zirkontypologien dieser Linie mit einem natürlichen Farbverlauf versehen, sodass ein Einfärben grundsätzlich nicht mehr notwendig ist. Für ein patientenindividuelles Ergebnis wurde die Restauration jedoch mit Colour Liquid Prettau® Aquarell Intensivfarben und ICE Stains 3D by Enrico Steger charakterisiert und leicht mit Keramik verblendet. Um die Opazität zu erhöhen und ein Durchscheinen der Stege durch das Zirkon in der finalen Versorgung zu verhindern, wurde Colour Liquid Prettau® Aquarell Opaque auf die Wände der Stegsitze aufgetragen (Abb. 19 bis 21).

Nach der Prüfung der Passgenauigkeit der beiden Stege im gesinterten Zirkon wurden sie vor dem Einsetzen in die Sekundärgerüste goldfarben anodisiert. Anschließend erfolgte ein Auftragen von ICE Ceramics auf die gingivalen und nicht funktionellen Bereiche (Abb. 22), bevor die finale Versorgung an den Zahnarzt übergeben und dort im Patientenmund eingegliedert wurde. Der Patient war vollkommen zufrieden mit seinem neuen, hellen und frischen Lächeln (Abb. 23 bis 29). Weitere Informationen über die in diesem Fall verwendete Software und Geräte: www.zirkonzahn.com

Dieser Beitrag ist eine Übersetzung der Erstpublikation: Labline (HU), Full arches with individual bars design. Rehabilitation on four implants each, with gingival portion, Summer 2022.

Autoren: Dr. Massimo Callerio & ZT Federico Presicci

Kommentare

Keine Kommentare.

Anzeige