Anzeige

Autor/in

Claus-Peter Ernst

Prof. Dr. Claus-Peter Ernst

Professor, Zahnärztliche Praxisklinik medi+; Haifa-Allee 20; 55128 Mainz; Tel.: 06131 4908080; E-Mail: Ernst@mediplusmainz.de

als Favorit hinzufügen

40 Artikel verfügbar


Anzeige

Anzeige

Neues Universalkomposit in 4 mm Schichtstärke

Der Begriff Hybridkomposit beschreibt einen Werkstoff, der neben seiner Kombination aus Matrix und Füllkörpern („Komposit“) zudem aus unterschiedlich großen Füllkörpern (Makro- und Mikrofüller: „Hybrid“) besteht. Das „Nano-Hybrid“ ergänzt dann noch Füllkörper < 100 nm [28,34]. Die Bezeichnung „Hybrid“ beschreibt aber nicht nur technische Kombinationen, sondern auch Denkansätze: In der Politikwissenschaft spricht man von „hybriden Systemen“, wenn z.B. ein politisches System wie die EU definiert wird. In der restaurativen Zahnheilkunde kann somit ein neuer hybrider Einsatzbereich von Kompositen dahingehend etabliert werden, wenn ein Universalkomposit gleichzeitig als „Bulk“-Komposit mit einer Durchhärtungstiefe von bis zu 4 mm Anwendung finden kann. Im vorliegenden ersten Teil dieser Artikelreihe wird das neue GrandioSO Unlimited von VOCO genauer unter die Lupe genommen und in seiner Anwendung im Seitenzahnbereich an vier klinischen Fällen vorgestellt.

Aufbau und Umformung von Eckzähnen: direkte adhäsive Restaurationen zur Defektrekonstruktion sowie Formumgestaltung

Die Indikation zur Umgestaltung von Eckzähnen kann mannigfaltig sein: Zum einen der Wiederaufbau abradierter Strukturen, zum anderen eine Umgestaltung der Form ohne Vorliegen parafunktional oder traumatisch reduzierter Zahnhartsubstanz. Der vorliegende Beitrag will die Therapie dieser unterschiedlichen Behandlungsindikationen mit demselben minimalinvasiven Therapieansatz anhand von 2 Fallbeispielen demonstrieren.

Zirkonoxid-Veneers: eine valide Alternative zur Glaskeramik

Glaskeramiken können nach wie vor als das ästhetische „State of the Art“ bei anspruchsvollen indirekten Frontzahnversorgungen bezeichnet werden. Da aber Zirkonoxid-Materialien über die letzten Jahre und Jahrzehnte immer ästhetischer geworden sind, schlummert in ihnen ebenso das Potenzial für die anspruchsvolle Veneerversorgung: vergleichbares ästhetisches Potenzial, ähnliches adhäsives Befestigungspotenzial – dafür nochmal ein Quäntchen mehr an Stabilität. Dieser Beitrag möchte zwei weitere Behandlungsfälle volladhäsiver zirkonoxidbasierter Veneers vorstellen und damit das Potenzial dieses Werkstoffes auch in der klassischen Veneertechnik. Ein besonderer Fokus liegt auf dem gegenüber Glaskeramiken doch anderen Befestigungsprozedere.

Weniger ist mehr: minimalistische Farbkonzepte neu definiert

Lange schon hält der Trend zur Verschlankung der angebotenen Farbpaletten bei ästhetischen Kompositversorgungen an. Vorbei sind die Zeiten, in denen Schichtkonzepte mit 36 angebotenen Farben das einzig erfolgversprechende waren. Der folgende Beitrag will die Möglichkeiten, aber auch die Limitationen derartiger vereinfachter Farbkonzepte aufzeigen und zur Diskussion anregen – vielleicht nicht gleich als Komplettersatz eines Ästhetik-Baukastensystems, aber womöglich als sinnvolle Ergänzung.

Die nächste Generation Bulk-Flowables: Fokus Ästhetik

Bulk-Flowables gibt es jetzt seit 12 Jahren: Damals stellte Dentsply Sirona das 1. niedrigviskose Bulkfill-Komposit als „Smart Dentin Replacement“ vor, mit dem 4-mm-Schichten in einem Polymerisationsdurchgang realisiert werden konnten – ein Ansatz, der sehr gut funktionierte. Infolge brachten die meisten namhaften Dentalhersteller Produkte mit vergleichbarer Leistungsbeschreibung auf den Markt. Allen gemein war (und ist) die relativ hohe Transluzenz, ohne die die beworbene Durchhärtungstiefe aber nicht realisierbar wäre. Dieser Herausforderung stellt sich nun die neueste Generation von Bulk-Flowables, die in diesem Beitrag mit ihrem Indikationsspektrum vorgestellt wird. Ziel war es, die bewährte Qualität der etablierten Bulk-Flowables beizubehalten, das Indikationsspektrum deutlich zu erweitern und sie zudem merklich ästhetischer werden zu lassen.

Reevaluation von anspruchsvoll ästhetischen Frontzahnversorgungen nach 4 bzw. 5 Jahren

Behandlungsbeispiele ästhetischer Frontzahnrestaurationen werden vielfältig veröffentlicht. Leider finden sich Nachkontroll-Aufnahmen mit Zeitspannen von mehr als 2 Jahren nur selten. Entgegen prospektiven klinischen Studien der Universitäten, in denen die Patienten regelmäßig organisiert zu Nachkontrolluntersuchungen einbestellt werden, sind die Wiedervorstellungen in der Praxis eher zufälliger Natur. Um so schöner, wenn einen die Patienten selbst auf die Versorgungen vergangener Jahre ansprechen und sich hochzufrieden äußern. Zwei solcher Fälle sollen im folgenden Beitrag vorgestellt werden.

Adhäsive Vollzirkonteilkronen nach mucogingivalchirurgischer Vorbehandlung

Ein schönes Lächeln wird von einem großen Teil unserer Gesellschaft mit Gesundheit und Kompetenz assoziiert. Um dieses ausstrahlen zu können, spielen allerdings nicht nur eine helle Zahnfarbe und symmetrische Zahnformen eine Rolle. Maßgeblich ist auch der harmonische Verlauf des Gingivalsaumes. So können insbesondere vor einer ästhetischen Restauration der Frontzähne verschiedene mikrochirurgische Eingriffe dabei helfen, Asymmetrien auszugleichen. Dass ein aufeinander abgestimmtes Behandlungskonzept aus Mukogingivalchirurgie und ästhetischer Vollkeramikversorgung ein stimmiges Ergebnis bewirken kann, zeigt der vorliegende Fallbericht von Dr. Maike Hormes und Prof. Dr. Claus-Peter Ernst.

Peri- und paraimplantologische Kompositrestaurationen

Meist stehen direkte Kompositrestaurationen allein im Fokus der Betrachtung. Es gibt aber sehr viele Indikationen, in denen kleine, ergänzende Kompositversorgungen an einer Implantatkrone oder an deren Nachbarzähnen das optische Gesamterscheinungsbild deutlich verbessern können und damit zu schmückendem Beiwerk werden: Klein, aber fein! Der Fokus liegt hierbei primär auf ästhetischen Verbesserungen des Gesamterscheinungsbildes; zusätzlich führt dies zu einer optimierten Distanz zwischen dem Limbus alveolaris und dem Approximalkontakt. Dies kann in Folge zu stabileren gingivalen und parodontalen Verhältnissen führen. Der folgende Beitrag will hierzu einige Fälle vorstellen. Vielleicht entstehen hieraus ja Ideen zu kleinen, ergänzenden peri- und paraprothetischen Maßnahmen bei den eigenen Patienten.

Uups … Kuriositäten aus dem Alltag eines Zahnarztes

Sie sind aus der ZMK viele Fallberichte zu gut funktionierenden, evidenz-basierten Behandlungskonzepten, zum Teil aber auch Beispiele von Behandlungen die weit über das eigentliche Indikationsspektrum hinausreichen – ohne aber als „experimentell“ bezeichnet werden zu müssen – gewohnt. In der Regel bestechen die Fälle durch schöne und funktionelle Ergebnisse.

Anzeige
Anzeige