Okklusionsschienen in der CMD-Therapie – leitlinienbasierte, praxisorientierte Umsetzung
Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) bezeichnen Schmerzen und/oder Funktionsstörungen der Kaumuskulatur, des Kiefergelenks und der dazugehörigen anatomischen Strukturen. Sie gehören zu den häufigsten Ursachen orofazialer Schmerzen. Typisch sind Bewegungseinschränkungen, Gelenkgeräusche und chronische Schmerzen im Kopf und Schläfenbereich. Die Ursachen sind multifaktoriell und umfassen biomechanische, neuromuskuläre, psychosoziale und biologische Faktoren, dazu gehören unter anderem okklusale Überlastung, Bruxismus und/oder Stress. Der vorliegende Beitrag stellt die leitliniengerechte Diagnostik und Therapie craniomandibulärer Dysfunktionen mittels Okklusionsschienen dar. Dabei liegt der Fokus auf die Umsetzung im Alltag einer allgemeinzahnärztlichen Praxis.
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