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Periimplantitis

Periimplantitis

Periimplantitis erfolgt meist in der Einheilzeit der Zahnimplantate im Kieferknochen. Als Periimplantitis wird eine entzündliche Erkrankung um das Zahnimplantat bezeichnet, analog zur Parodontitis, die eine Entzündung vom Zahnbett beschreibt. Es wird zwischen einer „Periimplantären Mucositis“ und einer „Periimplantitis“ unterschieden, denn „Periimplantäre Mucos

Implantate richtig pflegen

Häufig suchen Patienten die Praxis auf, weil sie unter Mundgeruch leiden, obwohl sie überzeugt sind, ihre Mundhygiene zu Hause gewissenhaft durchzuführen. Ein Großteil dieser Patienten trägt festsitzenden Zahnersatz oder Implantatversorgungen. Oft fehlt das Bewusstsein dafür, dass auch diese einer regelmäßigen und gründlichen Pflege bedürfen. Klinische Untersuchungen weisen daher oft lokal begrenzte Gingivitiden und Mukositiden an – sowohl an als auch unter den Versorgungen. Bleiben diese Entzündungen unbehandelt, können sie sich bis in tiefere Bereiche des Kieferknochens ausdehnen [1].

19. Wintersymposium der DGOI 2026 in Zürs am Arlberg

Mit dem Wintersymposium schreibt die DGOI eine einzigartige Erfolgsgeschichte: So fand das beliebte Fortbildungs- und Netzwerk-Event in diesem Jahr bereits zum 19. Mal statt. Mitte März trafen sich bekannte Experten, engagierte junge Implantologen und Kollegen unterschiedlicher fachlicher Level in Zürs am Arlberg, um gemeinsam über „Misserfolg oder verhersehbares Ende eines Erfolgs – Komplikationsmanagement im implantologischen Alltag“ zu diskutieren und konkrete Lösungsansätze zu finden.

Parodontitis im Kontext seltener Erkrankungen: therapeutische Herausforderungen

Bei verschiedenen seltenen, meist genetisch bedingten Syndromen tritt Parodontitis unabhängig von den klassischen Risikofaktoren der Erkrankung bereits im Kindes- oder Jugendalter häufig auf und verursacht eine schwere und rasch progrediente parodontale Destruktion. In der aktuellen Klassifikation werden solche Formen als „Parodontitis als Manifestation einer systemischen Erkrankung“ eingeordnet. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über genetische Syndrome, die mit einer früh einsetzenden Parodontitis assoziiert sind. Besonderes Augenmerk liegt auf jenen seltenen Erkrankungen mit Parodontitis als führendem oder erstem klinischem Symptom, bei denen die primäre Diagnosestellung zahnärztlich erfolgen muss. Des Weiteren wird ein strukturiertes, stufenweises Therapiekonzept auf Basis der gültigen Leitlinie vorgestellt.

Lassen sich nichtchirurgische parodontale Therapieverfahren mit Schmelzmatrixproteinen noch optimieren?

Schmelzmatrixproteine (SMP) in Form von Straumann® Emdogain® werden seit nunmehr 30 Jahren erfolgreich für verschiedene chirurgische Indikationen in der Parodontologie zur Förderung der Regeneration des Zahnhalteapparates eingesetzt. Vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse und den bekannt gewordenen pluripotenten physiologischen Funktionen von SMP hat sich das Einsatzgebiet adjuvanter SMP-Anwendungen kontinuierlich erweitert. SMP werden nun auch im Rahmen nichtchirurgischer parodontaler Therapieverfahren (NCPT) eingesetzt. In dieser Arbeit sollte daher die derzeit verfügbare publizierte Evidenz hinsichtlich etwaiger klinisch relevanter Effekte einer zusätzlichen EMD-Applikation in der NCPT einmal analysiert werden. 13 randomisierte kontrollierte (klinische) Studien und eine kontrollierte klinische Studie konnten dazu identifiziert werden. Davon weisen 8 Studien klinische Vorteile bezüglich unterschiedlicher Parameter, wie Sondierungstiefenreduktion, Attachmentlevelgewinn oder anderen Kenngrößen, nach der jeweils maximalen Beobachtungszeit von bis zu 24 Monaten auf. Aktuellere RCT zeichnet zudem derzeit ein weitgehend konsistentes Bild und belegen den zusätzlichen Nutzen einer adjuvanten EMD-Applikation in der Stufe 2 oder deren Reevaluation.

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