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Kiefer

Der menschliche Kiefer ist ein zentraler Bestandteil des Gesichtsschädels und besteht aus Oberkiefer (Maxilla) und Unterkiefer (Mandibula). Ober- und Unterkiefer sind beweglich zueinander angeordnet, was die Funktionen Sprechen, Kauen und Schlucken ermöglicht. Der Kiefer trägt die Zähne, bildet die Grundlage für die Mund- und Gesichtsästhetik und spielt ein

Okklusionsschienen in der CMD-Therapie – leitlinienbasierte, praxisorientierte Umsetzung

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) bezeichnen Schmerzen und/oder Funktionsstörungen der Kaumuskulatur, des Kiefergelenks und der dazugehörigen anatomischen Strukturen. Sie gehören zu den häufigsten Ursachen orofazialer Schmerzen. Typisch sind Bewegungseinschränkungen, Gelenkgeräusche und chronische Schmerzen im Kopf und Schläfenbereich. Die Ursachen sind multifaktoriell und umfassen biomechanische, neuromuskuläre, psychosoziale und biologische Faktoren, dazu gehören unter anderem okklusale Überlastung, Bruxismus und/oder Stress. Der vorliegende Beitrag stellt die leitliniengerechte Diagnostik und Therapie craniomandibulärer Dysfunktionen mittels Okklusionsschienen dar. Dabei liegt der Fokus auf die Umsetzung im Alltag einer allgemeinzahnärztlichen Praxis.

Kau dich fit – mit Kaugummi auch bei der Arbeit!

Auch dieses Jahr findet am 25. September der Tag der Zahngesundheit statt, in 2026 steht er unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“ Der bundesweite Aktionstag legt damit in diesem Jahr den Fokus auf den hohen Stellenwert der Kaufähigkeit in jedem Alter. Diese lässt sich leicht trainieren – zwischendurch und untertags, auch während der Arbeitszeit, zum Beispiel durch Kaugummikauen.1

DZOI identifiziert fünf Schlüsselindikationen

Die digitale Volumentomographie (DVT) hat sich in der Implantologie zum unverzichtbaren diagnostischen Werkzeug entwickelt. Was vor wenigen Jahren noch Spezialfällen vorbehalten war, gehört heute bei vielen implantologischen Eingriffen zum Standard. Der Vorstand des Deutschen Zentrums für orale Implantologie e. V. (DZOI) hat aus seiner langjährigen Praxistätigkeit fünf implantologische Fragestellungen identifiziert, bei denen DVT fachlich relevant ist. Der Fachverband bietet in Kooperation mit Dr. Oliver Müller jetzt auch wieder DVT-Fortbildungen in virtueller Präsenz an.

Interdisziplinäre DC-CMS

Der Begriff „craniomandibuläre Dysfunktion“ (CMD) ist nicht mehr als eine anatomische Verortung eines heterogenen und multifaktoriellen Komplexes aus schmerzhaften und nicht schmerzhaften, behandlungsbedürftigen und nicht behandlungsbedürftigen klinischen Symptomen. Der (Dys-)Funktionszustand des craniomandibulären Systems (CMS) wird hierdurch keinesfalls ausreichend genau beschrieben. Um Unstimmigkeiten oder Missverständnisse bei der Interpretation von Befunden oder der Benennung dysfunktionaler Erkrankungen oder Funktionsstörungen zu vermeiden, bedarf es der präzisen Bezeichnung klinischer und/oder pathologischer Zustände mit reproduzierbaren Diagnosen.

Moderne Mikrochirurgie bei Zungenkrebs: neue Chancen für Lebensqualität trotz schwerer Eingriffe

In Deutschland erkranken jährlich rund 13.000 Menschen neu an einem Mund-Rachen-Karzinom. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei Tumoren in fortgeschrittenem Stadium lediglich bei 50 bis 60 Prozent – neue Perspektiven können jedoch moderne mikrochirurgische Verfahren ermöglichen. Wie das funktioniert, erläutert ein Experte der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) auf der heutigen Online-Pressekonferenz der DGMKG. Zudem berichtet ein betroffener Patient per Videoschalte in der Online-PK von seiner erfolgreichen Behandlung. Die virtuelle Veranstaltung findet anlässlich des 76. Fachkongresses & Praxisführungsseminars der Fachgesellschaft statt, der vom 10. bis 13. Juni in Ulm tagt.

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