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Therapie

Die zahnmedizinische Therapie kann eine Vielzahl von Behandlungen umfassen, die der Förderung der Mundgesundheit, der Wiederherstellung der Funktionalität und der ästhetischen Verbesserung dienen. Die Wahl der passenden Therapie erfordert eine sorgfältige Diagnose, die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Zah…

Bleaching als Bestandteil des Behandlungskonzepts bei Frontzahn-Opazitäten

Ein Leitsymptom der Molar-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) sind demarkierte Schmelzopazitäten, auch im sichtbaren Frontzahnbereich. Bei der Behandlungsplanung wird das substanzschonende, nichtinvasive Bleaching als erster Therapieschritt hervorgehoben, gefolgt von weiteren Maßnahmen, die sich je nach Schweregrad anschließen können. Ziel ist es, durch minimalinvasives Vorgehen sowohl die Zahnhartsubstanz zu erhalten als auch die Ästhetik und damit die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Kieferorthopädische Therapie bei Parodontitispatienten ist keine Grauzone

Der Wunsch von Parodontitispatienten nach einer kieferorthopädischen Therapie oder die Indikationsstellung eben dieser im Rahmen einer parodontalen Sanierung ist häufig mit Unsicherheiten hinsichtlich der Machbarkeit oder Sinnhaftigkeit und mit dem Gefühl einer „Grauzone“ verbunden. Im Folgenden werden evidenzbasierte Empfehlungen für die kombinierte parodontale und kieferorthopädische Therapie bei Patienten mit Parodontitis im Stadium IV vorgestellt und anhand eines Fallbeispiels der konkrete Behandlungsablauf detailliert beschrieben.

Behandlung tiefer und extrem tiefer Karies an vitalen bleibenden Zähnen*

Wissenschaft ist ständig im Fluss, hinterfragt Bewährtes und Etabliertes und versucht damit stets besser zu werden. Das ist zu begrüßen, so muss es sein. Im Rahmen dieser steten Evaluierung wird oft an Paradigmen gerüttelt. Wenn berechtigt, ist dies ein hochwissenschaftlicher und wertvoller Ansatz. Gerade bei Paradigmenwechsel muss aber die Neubewertung auf einer soliden und breiten wissenschaftlichen Basis stehen und dann auch in der Breite anwendbar sein. Dies ist meiner Meinung nach in der vorliegenden Leitlinie nicht ganz der Fall. Aus diesem Grunde will der vorliegende Beitrag kein wissenschaftliches Statement oder gar eine Gegenposition darstellen, sondern verkörpert die persönliche Meinung des Autors und wird dementsprechend als Kommentar gekennzeichnet. Es soll im Folgenden kein erneuter wissenschaftlicher Schlagaustausch ähnlich dem in der zm aus dem letzten Jahr [10,11,20,25,48] mit gegenseitiger Zitation der relevant(er)en Literatur nach dem Prinzip „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ entstehen, sondern kritische Gedanken zum praktischen Umgang mit tiefer und extrem tiefer Karies aufzeigen. Der zm-Disput zu dem Thema aus 2025 schaffte leider mehr Verwirrung als Nutzen, was zwei der dort abgedruckten Leserbriefe [33,42] gut verdeutlichten.

Ivoclar vereinfacht die Füllungstherapie 

Die direkte Füllungstherapie gehört zu den häufigsten Behandlungen im Praxisalltag. Sie besteht oft aus einer Vielzahl von Einzelschritten, Materialwechseln und Produktentscheidungen. Genau deshalb zahlt sich hier jeder eingesparte Handgriff aus. Ivoclar verbindet dafür in der aktuellen «Simplify Your Filling Therapy»-Kampagne sechs Produkte in vier Behandlungsschritten zu einem durchgängigen Arbeitsablauf.

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