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Therapie

Die zahnmedizinische Therapie kann eine Vielzahl von Behandlungen umfassen, die der Förderung der Mundgesundheit, der Wiederherstellung der Funktionalität und der ästhetischen Verbesserung dienen. Die Wahl der passenden Therapie erfordert eine sorgfältige Diagnose, die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Zah

Medizinleitfaden Entzündung

Die Schwerpunktthemen Entzündung, Schmerz und Hygiene stehen im Fokus zahlreicher Publikationen und Kongresse der medizinischen Fachwelt. Die zukünftigen Entwicklungen der Fachgebiete Parodontologie und Implantologie erfordern die Integration dieser Zentralfragen in den Praxisalltag. Zur Realisation einer patientengerechten Versorgung auf medizinischer Grundlage stellt der vorliegende Beitrag dieses Sachgebiet für die Zahnmedizin vor.

Totalprothesen auf nekrotischen Kieferkämmen: Prothetische Versorgung in einer Palliativsituation

Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Totalprothesen stellt eine besondere Herausforderung bei Vorliegen einer medikamentenassoziierten Osteonekrose dar. Nekrotische Knochenareale, chronische Entzündungen und eingeschränkt belastbare Schleimhautareale erhöhen das Risiko für Druckstellen und Nekroseprogression. Die prothetische Versorgung erfordert ein konsequent traumaminimierendes Vorgehen und eine enge interdisziplinäre Abstimmung. Gerade bei atypischen anatomischen Verhältnissen bietet das analoge Vorgehen entscheidende Vorteile durch individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Der dargestellte Fall verdeutlicht den Stellenwert der engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker für ein optimales Ergebnis.

Überlebensraten von Implantaten

Der demographische Wandel geht neben der Zunahme des Anteils an Menschen höheren und sehr viel höheren Alters auch mit einem Anstieg der Prävalenz zahlreicher Erkrankungen und den entsprechenden Medikationen einher. Dies führt oft zu vielfältigen gesundheitlichen und therapeutischen Risiken. Die veränderte Zusammensetzung der Bevölkerung betrifft daher immer mehr auch die zahnmedizinische Entscheidungsfindung beispielsweise hinsichtlich einer zu empfehlenden prothetischen Versorgung. Im Rahmen einer wissenschaftlich abgestützten Therapie, ist es daher von Vorteil, wenn Überlebensraten und Risken der oftmals favorisierten Implantat-getragenen Alternativen analysiert und in der Therapieplanung berücksichtigt werden.

Investoren dürfen keine medizinischen Entscheidungen bestimmen

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) begrüßen die Initiative der Bundesregierung, die Unabhängigkeit der steuerberatenden Berufe gesetzlich zu sichern und den Einfluss externer Finanzinvestoren in Steuerberatungskanzleien auszuschließen. Was für Steuerberater als zwingend notwendig erkannt wird, gilt in gleicher Weise für die zahnärztliche Berufsausübung: Medizinische Entscheidungen müssen allein am Wohl der Patientinnen und Patienten ausgerichtet sein – nicht an Renditeerwartungen.

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